Jun 05 2007
Vom Tun zum Sein.. - der Reiki-Meister
Am vergangenen Sonntag, den 3.6.2007, begann für mich ein neues Kapitel der Lehrerarbeit. Denn es fand das erste Meisterseminar unter meiner Leitung statt. Tage vorher konnte ich - sehr zum Leidwesen meiner Familie - vor inneren Anspannung keine Ruhe finden und wurde wortkarg und muffelig. Dies alles geschah, obwohl ich mich intensiv vorbereitet habe, im dem Wissen, daß der Meister etwas Besonderes darstellt.
Ganz besonders möchte ich Doris, meiner ersten Meisterschülerin, für ihren Mut, ihre Ausbildung bei mir fortzusetzen, danken. Ich hoffe, daß das Seminar für sie ebenso erfolgreich war wie für mich. Vor uns könnte nun ein gemeinsamer Weg liegen, der durch künftigen Meisterabende gekennzeichnet ist und durch die mögliche Ausbildung zum Reiki-Lehrer seinen Höhepunkt findet.
Aber was ist und bedeutet der Meister in der Reiki-Ausbildung? Äußerlich betrachtet ist es die Meistereinweihung und die Weitergabe des Meisterzeichens. Innerlich wird die bisherige Energie des Reiki-Praktzierenden auf ein höheres Schwingungsniveau gehoben. Hierdurch kann das Leben aus einer höheren Perspektive erfahren und dadurch schwierige Situationen leichter verarbeitet werden.
Zur Ausbildung gehört auch, daß jeder seine eigene Meisterpersönlichkeit entwickeln kann. Dieser Weg beginnt eigentlich erst mit der Einweihung zum Meister. Daher stellt die Einweihung zum einem Höhepunkt der Ausbildung aber auch zum anderen einen Neuanfang für das weitere Leben dar. Die Persönlichheitsentwicklung kann erst stattfinden, wenn der Mensch seine höheren Wurzeln zuläßt, denn diese spiegeln seinen wahren Lebenskern wieder. Auf diese Reise zum Wesenkern ist Reiki, die Lehre der Liebe, ein wunderbarer Begleiter und Leitfaden.
Als Meister sollte man zur Erkenntnis gelangen, daß alles einen höhren Sinn hat, auch wenn der Weg, der vor uns liegt recht winklig ist. Man sollte sich leiten lassen und Vertrauen in eine höhere Macht haben. Dazu gehört es auch, sich von persönlichen Einengungen wie z.b. Machtansprüchen, Konkurrenzstrukturen und tiefsitzenden Ängsten zu befreien oder zumindest bereit zu sein, an diesen Dingen zu arbeiten.
In den Vordergrund rücken Themen wie:
- Wie kann ich zum Wohl des Ganzen wirken?
- Was ist mein Wesenskern und was ist meine spirituelle Aufgabe?
- Wer bin ich, als Partner, als Familienmitglied, als Freund, als arbeitender Mensch, als Teil des Ganzen?
- Wie sehen meine Beziehungen aus? Zum Himmel, zu den Menschen, zur Materie und zum Besitz?
Fazit: Der Meistergrad wird nicht erlernt, sondern mit dem Herzen erfahren.